Das Heeresmusikkorps 2,
die Militärmusik in Hessen
Das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel – ein professioneller Klangkörper der besonderen Art – präsentiert seinem Publikum Musikkultur in ihrer schönsten Form. In den Konzerten des Orchesters kommt der Zuhörer in den Genuss
vollendet gespielter symphonischer Musik für Bläser. Durch dieses Engagement wurden bisher mehr als 2 Millionen Euro eingespielt, die wohltätigen Zwecken zugute gekommen sind.
Das symphonische Blasorchester mit seinen speziell für diesen Klangkörper
geschriebenen Kompositionen zwischen Klassik und Moderne hat sich in der
Gesellschaft einen festen Platz erobert. Das Repertoire umfasst ausgewählte Bearbeitungen klassischer Musik, die Pflege der traditionellen Marschmusik, virtuose Solokonzerte und moderne
Spezialarrangements nur für dieses Orchester. Schwungvolle
Unterhaltungsmusik mit Jazzelementen und zahlreiche Solisten gehören
ebenfalls zum Programm. Selbstverständlicher Aufgabenbereich ist die
musikalische Durchführung des Truppenzeremoniells, zum Beispiel bei
Feierlichen Gelöbnissen, Kommandoübergaben, Appellen sowie der Aufführung
des Großen Zapfenstreiches. Darüber hinaus wird das Heeresmusikkorps 2 als klingende Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland zu Repräsentationsveranstaltungen im In- und Ausland eingesetzt. Regelmäßige
CD-Produktionen sowie Funk- und Fernsehauftritte runden das umfangreiche Einsatzspektrum ab.
Die besondere Note dieses Profi-Orchesters zeigt sich in der lebendigen Art der
Darbietung seines vielseitigen Repertoires, mit der es das Publikum immer wieder neu begeistert und jeden Auftritt zu einem nachhaltigen Live-Erlebnis werden lässt.
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Oberstleutnant Reinhard Kiauka beginnt seine musikalische Ausbildung in
den Fächern Klavier und Posaune an der Rheinischen Musikschule seiner
Heimatstadt Köln.
Nach dem Abitur schlägt er beim Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr die
Laufbahn eines Musikoffiziers ein und nimmt im April 1989 das Musikstudium
an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf in der Dirigierklasse von Prof.
Wolfgang Trommer und der Klavierklasse von Udo Falkner auf.
Sein Kapellmeisterexamen legt Reinhard Kiauka 1994 mit Auszeichnung ab.
Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier in Ulm und Münster leitet er von 1995
bis 1998 das renommierte Kammerorchester des Stabsmusikkorps der
Bundeswehr.
Seit Mai 1998 steht er dem Heeresmusikkorps 100 in Münster als Chef vor,
welches durch den Unterstellungswechsel zum Wehrbereichskommando II in
Mainz ab Oktober 2001 den offiziellen Namen Wehrbereichsmusikkorps II
trägt.
Am 26. Februar 2007 übernimmt er die Leitung des Ausbildungsmusikkorps der
Bundeswehr und möchte im pädagogischen Bereich dem Nachwuchs seine
Erfahrungen vermitteln.
Seit dem 19. Mai 2008 führt er das Heeresmusikkorps 2 Kassel, das Musikkorps
der 13. Panzergrenadierdivision in Leipzig.
Als Leiter von Workshops und diverser Weiterbildungsseminare ist Reinhard
Kiauka auch in der zivilen Blasmusikszene gefragt.
An seinem bewährten Motto hält er stets fest: „Gute Musik lässt sich nicht
befehlen. Der Funke springt nur dann zum Publikum über, wenn jeder einzelne
Musiker mit persönlichem Engagement und mit Herz und Seele bei der Sache
ist.“
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Festausschuss im Bundesministerium der Verteidigung e.V.
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